- Eine kleine und feine Seite, die ich immer mal wieder besuche und die sehr zum schmökern und schmunzeln einlädt ist: “My Parents were awesome“. Dort findet man viele skurrile bis alltägliche Familienpotraits aus alten Zeiten. Vielleicht nicht unbedingt etwas für den Unterricht, aber dennoch einen Klick wert.
8 Feb
Ein Blick zurück: My Parents Were awesome!
4 Feb
Microsoft Office 2010 für lau*
- Wem das gängige Microsoft Office zu teuer und die Funktionsweise von OpenOffice zu verwirrend ist, dem empfehle ich die Betaversion des künftigen Office 2010. Diese kann man nämlich – nach einer kurzen Anmeldung – ganz bequem und völlig kostenlos hier runterladen und zumindest bis Oktober 2010 testen.
(Besten Dank an Caschys Blog für die Info)
4 Feb
Die 68er aus Sicht des Springer-Konzerns – Das Medienarchiv ‘68
- ping! Ja ich bin zurück und nun stolzer Studienreferendar am schönen Inda-Gymnasium in Aachen. Nachdem die anfängliche Aufregung und die plötzliche Umstellung auf einen geregelten Tagesablauf sich fürs erste gelegt haben, bin ich endlich wieder bereit, den geschätzten Lesern etwas neues zu präsentieren.
- Etwas überraschend und abseits der bislang so harschen Meinung gegenüber kostenfreien Inhalten im Internet (siehe dazu u.a. den recht aufschlussreichen Spiegel-Artikel: “Springer-Chef schimpft auf Web-Kommunisten!“) hat der Axel-Springer-Verlag nun plötzlich ein kostenfreies “Medienarchiv ‘68″ ins Leben gerufen, in dem jeder Interessierte und Suchende eine recht umfangreiche Sammlung von Artikeln der “Bild”, “BZ”, “Berliner Morgenpost”, “Hamburger Abendblatt” und “Welt” finden kann. Alles in allem sind es rund 5.900 Beiträge die einen direkten Einblick in die Zeit zwischen 1966 bis 1968 geben. Damit stellt sich der Springer-Verlag gleichzeitig dem unter Historikern weit verbreiteten Vorwurf, die Bevölkerung seinerzeit mittels populistischer Artikel und Kommentare gezielt gegen die 68er aufgestachelt und damit seine Funktion als ein aufklärendes Medium missbraucht zu haben. Ein recht interessantes Unterfangen, in dem zu stöbern sich lohnt!
(Schlagzeile und Kommentar zum Tot des Berliner Studenten Benno Ohnesorg nach der Anti-Schah Demonstration am 3.06.1967 auf dem Kurfürstendamm in Berlin)
(via: F!XMBR, Quelle: Medienarchiv68)
26 Jan
Auf nach Aachen
- Ich verabschiede mich auf unbestimmte Zeit aus dem Internet. Zumindest bis ich wieder einen Internetanschluß habe. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Aufgaben. Beim nächsten Ton bin ich dann Referendar.
Bis dann
19 Jan
Idee gut. Ausführung mangelhaft…
- JochenEnglish hat ein sehr treffendes Bild zum Thema lebenslanges Lernen geschossen. Oder heißt es jetzt lebenslang lernen? Egal…bin auf jeden Fall dafür
(Quelle: JochenEnglish)
18 Jan
Das Problem der geschützten Inhalte oder: Creative Commons können teuer werden
- Dieser Beitrag stammt aus dem Blog von Christian Knobloch (http://stadt-bremerhaven.de), den ich dem geneigten Leser auch sonst zur regelmäßigen Lektüre empfehle. Das Thema selbst richtet sich vor allem an jeden Blogger, Liebhaber sozialer Netzwerke oder sonstigen Freund des “Web2.0.“, der sich selbst als ein Teil der so genannten “Netzkultur” empfindet:
Creative Commons können teuer werden
Hier vielleicht ein Beitrag für alle Blogger da draußen, der vielleicht nichts wirklich neues verrät, aber er zeigt, was man beachten muss und wie “kalt” es da draußen geworden ist. Vor ein paar Tagen erreichte mich der “Hilferuf” eines Bloggers per Kontaktformular. Lars hatte mich informiert, dass Jan aus Hamburg eine Zahlungsaufforderung (Nachlizensierung) für ein Bild erhalten hat, welches er in seinem Blog benutzt hat. Die kurzen Fakten: die Creative Commons Lizenz dieses Bildes verlangt die Namensnennung des Autors. Genauer gesagt: Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported. Was hatte Jan falsch gemacht? Statt den Fotografen namentlich zu nennen hatte er lediglich die Wikimedia Commons genannt.
Nicht einmal zwei Wochen später flatterte Jan eine E-Mail des Fotografen ins Haus, in der er aufgefordert wurde innerhalb von sieben Tagen 150 Euro “Nachlizensierung” zu bezahlen. Nun wird es etwas tricky: sicherlich ist der Fotograf im Recht, doch handelt es sich bei Jan um einen 15-jährigen Schüler, der ein kleines und werbefreies Blog betreibt. Hätte der Fotograf nicht vorab mal anklopfen können, wer der “Verbrecher” ist? Wo will man die Grenze ziehen? Ich bat Jan also um weitere Informationen. Dann ein kleiner Schock: ich kenne den Fotografen des Bildes jahrelang aus dem Netz. Er hat bereits einige Freeware-Tools bereit gestellt, es ist ein Bild von ihm hier im Blog zu finden, welches er mir zur Verfügung gestellt hat. Der Fotograf betrieb ein Blog, war hier eine Zeit lang in der Blogroll zu finden und er twittert. Sollte ich mich so getäuscht haben?
Ich schrieb den Fotografen an und teilte ihm meine Meinung mit. Ich weiss: hier werden ohne Ende Kommentare einprasseln, die aussagen: “wo will man eine Grenze ziehen?”, “wie soll man abwägen” und “der Fotograf hat Recht, basta!”. Wenn es sich um Mehrfachtäter handelt, klar, dann sollen sie zahlen. Gewerbliche Nutzung? Auch. Große Firma? Auch. Aber ein 15jähriger Schüler? Der das Haifischbecken Internet und Blogs gar nicht kennt?
Ich selber habe auch aus eigener Doofheit einmal ein fremdes Bild benutzt (Marions Kochbuch und die Bockwurst) und durfte ein hohes Lehrgeld zahlen. Und dann wurde ich überrascht: eine Welle von Hilfe und guten Ratschlägen kam auf mich zu. Große Blogs machten den Fall publik (zu der Zeit las hier kaum jemand mit). Ich stand nicht alleine da. Mir wurde geholfen. Das hat mir die Augen geöffnet. Man kann auch mal helfen, wenn Leute aus eigener Doofheit in Fallen tappen. Denn bei heutigen Summen kann schon mal eine Abmahnung / Nachlizensierung bei bestimmten Menschen den finanziellen Ruin bedeuten. Damit meine ich jetzt nicht die im Falle von Jan geforderten 150 Euro, wobei diese sicherlich auch jeden von uns schmerzen.
Doch wie geht man selber mit Content-Klau um? Mehrere Blogger wurden in den letzten Wochen ihres Contents beraubt. 1:1-Kopien von Texten inklusive Hotlinking von Bildern. Mahne ich ab? Nein, ich fordere die Leute auf, meinen Content zu entfernen. Ich suche erst den direkten Weg.
Ich plädierte in einer E-Mail an die Vernunft des Fotografen.
Mit diesen Beitrag wollte ich euch nur warnen. Beachtet auch die Unterschiede in den Creative Commons Lizenzen wie sie oft bei Flickr und Konsorten zu finden ist. Auch kleine Unterschiede können reichlich Geld kosten. Ja, es wird kalt da draußen. Sehr kalt. Vielleicht könnt ihr Jan ja irgendwie helfen – oder zumindest diese kleine Geschichte weiter erzählen. Schließlich sind wir Blogger und wir erzählen Geschichten und helfen uns untereinander, oder? Des Weiteren liebe Fotografen (und ich weiß dass hier viele mitlesen): was würdet ihr tun?
Und als Schlusssatz: ich habe der Fairness halber den Vorabbeitrag an Jan und den Fotografen geschickt. Die Veröffentlichung ist für beide Seiten in Ordnung. Der Fotograf hat mir eben auch in seiner E-Mail mitgeteilt, dass er auf die Forderung verzichtet. Nach Rücksprache mit dem Anwalt hat man sich entschieden, nicht gegen “die Kleinen” vorzugehen. Gut so.
(Quelle: Caschys Blog)








